You do not currently have permission to view the full text for this document. Please sign in to an account with an active subscription or contact support.
Die neuere psychoanalytische Traumliteratur geht mehrheitlich davon aus, daß der letzte Traum in einer psychoanalytischen Behandlung in direktem Zusammenhang mit konkreten Beendigungsthemen stehe, daß er zentrale Eingangsthemen, wenn auch stark modifiziert, reproduziere, daß die Eingangssymptomatik erneut auftauche und daß der Analytiker in enger Beziehung zu dieser veränderten Symptomatik unverhüllt erscheine. Demgegenüber macht die Autorin anhand dreier Fallbeispiele aus der eigenen Praxis geltend, daß derlei Typisierungen von Beendigungsträumen nicht der Wirklichkeit von Behandlungen, von deren Erfolg oder Mißerfolg entsprechen und daß generalisierende Aussagen über solche Träume kaum zu rechtfertigen sind. Der Traum, so Behrens, bleibt eine Sache der Einzelfalluntersuchung.