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Neben die Kategorien des Realen und des Symbolischen hat Lacan den Begriff des Imaginären gesetzt, der in seinem Werk eine überragende Rolle spielt, ist doch die wesentliche Bestimmung des Imaginären die vorrangige Beziehung des Ich zum Bild des Ähnlichen. So verwundert es nicht, daß der frühe Lacan, anders als Freud, sozusagen zum Theoretiker des Surrealismus avancieren konnte, dessen Dezentrierungsarbeit am Cogito zumal Dali beeinflußte. Die Autorin zeigt, daß Nicht-Identität und paranoische Anamorphose als von Lacan verabsolutierte Gestalten des Imaginären nur denkbar sind in Bezug auf ein ödipal konstruiertes Cogito - so wie der Manierismus regelmäßig auf den Klassizismus folgt und ohne ihn nicht zu denken ist. Wenn Freud Klassizist war, dann war Lacan sein Manierist; nur daß letzterer diesen Zusammenhang nicht mehr hat sehen wollen.