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In ihrem Buch Mutter, Madonna, Hure, das sich mit verschiedenen weiblichen Perversionen beschäftigt, entwickelt Welldon eine beachtenswerte Theorie über perverse Formen der Mütterlichkeit bei einigen Frauen: Sie geht davon aus, daß Frauen perverse Inszenierungen auf ihren ganzen Körper richten können, d.h. die Perversion sich nicht, wie bei Männern, in erster Linie um die Geschlechtsorgane zentriert. Des weiteren nimmt sie an, daß die perverse Handlung auf das eigene Kind gelenkt werden kann, wobei dieses von seiner perversen Mutter als Erweiterung des eigenen Körpers empfunden und entsprechend behandelt wird.
Auch wenn es der Autorin gelingt, den Blick auf bislang unbeachtete — von ihr als Perversion bezeichnete — Anormalitäten