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Hypochondrie, eines der ältesten Krankheitsbilder mit bis heute unklarem nosologischen Status, ist ein in der Psychosomatik und Neurosenlehre weitgehend vernachlässigtes Thema. In einer umfassenden Literaturübersicht zeigen die Autoren die psychodynamischen Vorstellungen und theoretischen Entwicklungen zur Hypochondrie auf, beginnend mit den Konzeptionen von Freud, Ferenczi und Levy, über die kleinianischen und ichpsychologischen Erklärungsansätze, die objektbezie-hungstheoretischen und selbstpsychologischen Überlegungen bis hin zur Reflexion des aktuellen Forschungsstandes. Die Autoren arbeiten die Unterschiede zu anderen körperbezogenen Störungen heraus und weisen auf diagnostische und therapeutische Konsequenzen hin.