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Am Ende des Jahrhunderts wirft Eissler einen Blick auf dessen Anfänge und auf die säkulare Gestalt Sigmund Freuds. Was haben Freuds Entdeckungen gebracht? Welche Fortschritte haben sie verheißen und welche Versprechungen haben sie eingelöst? Wie sieht die Bilanz nach hundert Jahren Psychoanalyse aus? Der Autor wägt Größe und Grenzen Freuds und seiner wissenschaftlichen Leistung sorgfältig ab und kommt zu dem skeptischen Schluß, daß es der Erfinder der Psychoanalyse selber war, der am Ende die – von ihm selbst lange gehegte – Illusion zerstörte, wissenschaftliche Aufklärung und der Fortbestand der Gattung gehörten unverbrüchlich zusammen. Für Eisslers Freud sind das Überleben der Menschheit und die von ihr geschaffene wissenschaftliche Zivilisation unvereinbar.