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Die Autoren zeigen, daß die Entwicklung des Affektsystems mit ausschließlich kommunikativen Affekten beginnt. Diese regeln die Beziehung zwischen Subjekt und Objekt. Auf einer weiteren Stufe informieren sie zusätzlich über die Selbstempfindung, die aus der Interaktion entsteht. Affekt wird konsequent als eine besondere Information verstanden. Ein eigener Abschnitt ist der Intensitätsregulierung und den frühen Affektabwehren gewidmet. Die Entwicklung kognitiver Prozesse führt zur Integration von Affektsystemen und kognitiven Strukturen. In der präkonzeptuellen konkretistischen Phase verändern die Phantasien die Objektbeziehung derart, daß unangenehme Affekte zum Verschwinden gebracht werden. Erst auf einer späteren Stufe sind Phantasien fähig, mit Affekten umzugehen. Am Ende basiert das Affektsystem auf einem invarianten Beziehungsgefühl. Es besitzt auf unterschiedlichen Ebenen die Charakteristiken der Situationstheorie und der Theorie der repräsentionalen Welt und ermöglicht komplexe Objektbeziehungen. Dabei werden die verschiedenen Stufen des Affektsystems beibehalten und praktiziert. Abschließend erörtern die Autoren die Konsequenzen ihrer Überlegungen für das Verständnis psychischer Störungen und deren Therapie.