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Der Band ist ein kleines Kunstwerk, ein optischer Genuß, den die Portrait-photos, die Faksimiles von Tagebucheintragungen, Briefen und Erstausgaben, die aus Archiven und Privatsammlungen stammen, schließlich die Abbildungen altertümlicher Psycho-apparaturen und inzwischen oft gar nicht mehr vorhandener Institutsgebäude gewähren. Dabei nennt dieses Bilder-Buch schon in dem von Rudolf Arnheim verfaßten Geleitwort die beiden »Pioniere« – Wundt, den Experimentator, und Freud, den Kliniker -, »denen wir die Fortschritte der Psychologie verdanken«. Erinnert wird aber auch an Vorgänger, erwähnt werden antike und moderne Philosophen, die vieles voraus-gedacht haben, was dann mit Hilfe neuartiger Methoden durch die im neunzehnten Jahrhundert beginnende wissenschaftliche Psychologie noch einmal nachge-dacht wurde. Zum Beispiel die Gestaltpsychologie, die auf eine lange Denktradition zurückgeht, zu der etwa Aristoteles oder Leibniz gehören. Bei soviel enzyklopädischem Wissen verwundert es allenfalls, daß jener akademische Psychologe, der nach dem Zweiten Weltkrieg als einer der wenigen