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Zusammen mit Stephen Mitchell verfaßte der Autor der vorliegenden Schrift ein 1983 in den USA erschienenes Buch, Object Relations in Psychoanalytic Theory, das als eines der wichtigsten Werke auf dem Gebiet der Psychoanalyse in den letzten zehn Jahren gilt.
Jay Greenberg arbeitet als Psychoanalytiker in einer Privatpraxis in New York City und lehrt als außerordentlicher Professor für klinische Psychologie an der New York Universität. Des weiteren ist er Lehranalytiker und Supervisor am William Alanson White Institut für Psychiatrie, Psychoanalyse und Psychologie.
Wie zur Zeit andere Psychoanalytiker, z. B. Theo L. Dorpat und Michael L. 3
Miller (1992) mit Clinical Interaction and the Analysis of Meaning, stellt Greenberg außerordentlich selbstbewußt eine eigene klinische psychoana-lytische Theorie zur Diskussion. Bestens vertraut mit den Werken Sigmund Freuds und anderer Analytiker und Analytikerinnen, die an der Herausbildung der Ich-Psychologie, der Objektbeziehungstheorie und der Selbstpsychologie gearbeitet haben, bringt er darüber hinaus ein philosophisches Wissen in das psychoanalytische Gespräch ein, das zum Nachdenken anregt.
Greenberg ist von Freuds Antwort auf Kants Frage »Was ist der Mensch?« fasziniert, weil Freud, wie Greenberg meint, es fertigbrachte, den Menschen sowohl als biopsychisches als auch als gesellschaftliches Wesen zu bestimmen. Auf der einen Seite bewegen uns nach Freud »genetisch angelegte, vorsoziale,