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Der Autor sucht ein Verständnis der Musik aus dem Unterschied der Schriftsysteme von Musik und Sprechen zu entwickeln. In der Musik gibt es keine fixierte Verknüpfung von Signifikant und Bedeutung, wie sie im Sprechen durch Buchstabenfolgen bewerkstelligt wird, daher kann sich auch der Vatername, dessen Anerkennung psychische Stabilität garantiert, nicht in den Diskurs der Musik einschreiben. Anhand des Wohltemperierten Klaviers von Johann Sebastian Bach läßt sich verfolgen, wie der Komponist auf dieses Dilemma reagiert: In einem biographisch und musikhistorisch heiklen Moment webt er seinen Eigennamen in chiffrierter Form in den Notentext ein, wodurch es ihm gelingt, den fehlenden Vaternamen zu ersetzen.