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Fragen der Theorie vom Unbewußten, von der Kindheit, den Affekten, den hauptsächlichen Trieben und von den gesellschaftlichen, philosophischen oder gar religiösen Folgerungen beherrschen die manifeste Geschichte der Psychoanalyse, bestimmen ihre Auseinandersetzungen und Polemiken und charakterisieren schließlich ihre sich immer wieder neu ereignenden Abspaltungen und Reformbewegungen. Verhältnismäßig wenig Aufmerksamkeit wurde (und wird!) dabei den Details und Nuancen der analytischen Arbeit gezollt, ihrer optimalen Sichtweise und Formulierungskunst, und damit auch den inneren Gegensätzen im Technischen, die unser tägliches Wirken durchziehen. Es sei dabei an die Arbeiten von Anna Freud, Otto Fenichel, Richard Sterba, Edward Bibring, Leo Stone, Leo Rangell, Merton Gill sowie in Deutschland Johannes Cremerius, Helmut Thomä und Horst Kächele erinnert, die immer wieder eine Rückbesinnung auf das Technische forderten.
Es ist aber namentlich Paul Gray, der seit 1973 in einer Anzahl von Artikeln und Vorträgen sowie in seinen technischen Seminaren im kleinen Kreis mit besonderer Eindringlichkeit und radikaler Infragestellung der üblichen technischen Verhaltensweisen das psychoanalytische Vorgehen vom psychotherapeutischen abzugrenzen und zu definieren unternommen hat, beider Zielsetzungen und Indikationsstellungen scharf zu umschreiben sucht, ihre Komplementarität in der faktischen Praxis bei jedem einzelnen Fall prüft, und damit allmählich einen neuen Zugang zum Unbewußten geschaffen hat, der vielleicht am besten durch die folgenden Sätze zu umschreiben ist: »… das hauptsächliche Ziel des Analytikers ist immer die Analyse der Seele des Patienten, nicht die des Lebens des Patienten. Ich beziehe mich auf die möglichen Auswirkungen davon,