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Das von Melanie Klein entwickelte Konzept der inneren Objekte, das heute kaum noch diskutiert wird, löste in der British Psycho-Analytical Society in den dreißiger und vierziger Jahren heftige Debatten aus. Vor allem die Wiener Analytiker konnten der Existenz von über Internalisierungsprozesse entstandenen inneren Objekten nicht zustimmen. Der Autor zeichnet den Verlauf dieser Verwirrung stiftenden Debatten um ein klinisches Problem nach und stellt sie in einen geschichtlichen Kontext. Er sieht die Kontroverse als Ausdruck von Konflikten und Ängsten, die die Britische Psychoanalytische Gesellschaft in jener Zeit erschütterten, hervorgerufen zum einen durch die notwendige Integration der emigrierten Freud-Familie, zum anderen durch Spannungen in den eigenen Reihen, die schließlich zur Spaltung und Konstituierung der Klein-Grup-pe führten.