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Herzog begreift Trauma als Einwirkung bestimmter Arten von Hyper- und Hypostimulierung beim Kind oder Erwachsenen, die die Fähigkeit zum Spiel unterbricht — Spiel als schöpferische Aneignung der Wirklichkeit — und eine Veränderung des Spielmodus zur Folge hat. Es kommt zu einem interaktiven Agieren in der Beziehung, in der die vorprogrammierte Beteiligung des anderen notwendig ist. Der Autor schildert anhand der Fallgeschichte eines Mannes der »Zweiten Generation«, wie das nicht bewältigte Trauma der Eltern im Sohn und dessen Beziehung zu seiner Ehefrau wiederkehrte. Die Wiederkehr des Traumas der Eltern zeigt sich insbesondere in der Notwendigkeit, die eigene Sexualität in einer ganz bestimmten Weise zu organisieren.