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Die Autoren skizzieren die schwierige Lage der internationalen psychoanalytischen Bewegung nach der nationalsozialistischen »Machtergreifung« in Deutschland und insbesondere die Situation der emigrierten Analytiker samt den theoretischen, politischen und bewegungspolitischen Konflikten, in welche sie wie die Psychoanalyse überhaupt involviert waren. Eine Leistung von Otto Fenichel bestand darin, Teile der verstreut und isoliert lebenden psychoanalytischen Emigranten durch regelmäßig versandte Rundbriefe zusammenzuhalten und sie über die fortlaufenden theoretischen Diskussionen wie über die vereins- und bewegungspolitischen Auseinandersetzungen zu informieren. Postum kann man Fenichel deshalb als Historiographen der Psychoanalyse in der Dekade des Nationalsozialismus bezeichnen.