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Der Autor erörtert das Problem, wie man die Geschichtsschreibung der Psychoanalyse und innerhalb der Psychoanalyse verstehen soll. Er legt dar, daß »Geschichte betreiben« mehr als eine bloß deskriptive Tätigkeit ist. Geschichtsschreibung ist auch ein Akt der Konstitution: Sie konstituiert einen Begriff von Psychoanalyse. , dem Jahr des Erscheinens der Traumdeutung, und heute erkennt Bos vier aufeinander folgende historiographische Muster: zunächst Freuds Selbstbild, sodann seine Biographie als Spiegel anderer, weiter den historiographischen Zerrspiegel und schließlich den zerbrochenen Spiegel. Es ist die zentrale These des Autors, daß diese vier Bilder oder historiographischen Etappen zu einer Überdeterminierung der psychoanalytischen Geschichtsschreibung und damit in eine Sackgasse geführt haben. Am Schluß erörtert er alternative Strategien, um diesem Dilemma zu entkommen.