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Es hat vielfältige Versuche gegeben, »eine« Geschichte der Psychoanalyse zu schreiben. Einerseits und vorwiegend waren diese Geschichtsschreibungen biographisch — und hierbei insbesondere an der Persönlichkeit Freuds — orientiert, wie z. B. bei Jones. Andererseits wurde aus gesellschaftskritischer Perspektive versucht, die Entstehung und Entwicklung der Psychoanalyse im Kontext der gesellschaftlichen Situationen Anfang dieses Jahrhunderts zu erfassen (vgl. z. B. Parin, Reichmayr, Dahmer).
Die ab 1962 auf englisch und ab 1976 auch auf deutsch publizierten Bände der Protokolle der »Mittwochgesellschaft« markierten eine Wende in der Geschichtsschreibung. Sie sind von Ernst Federn und Hermann Nunberg