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Über Max Eitingon, einen der Pioniere der Psychoanalyse, Mitglied des »geheimen Komitees«, sind in den letzten Jahren verschiedentlich Gerüchte in die Welt gesetzt worden, die an Rufmord grenzen: Eitingon, als Sohn wohlhabender jüdisch-orthodoxer Eltern in Rußland geboren, in Österreich und Deutschland aufgewachsen, lange Zeit wohnhaft in Berlin, schließlich emigriert nach Palästina, habe dem Geheimdienst Stalins angehört und sei an einigen der mörderischsten Missionen des NKWD außerhalb Rußlands beteiligt gewesen. Draper widerlegt die gegen Eitingon vorgebrachten Verdachtsmomente, indem er nachweist, daß eine Verstrickung von unzulänglicher Recherche und unzuverlässiger Quellenlage, von Dokumentation und Fiktion sowie ein Wirrwarr um Personen russischer Herkunft und ähnlichen Namens zu diesem Gerücht geführt hat und Max Eitingon nicht der mörderische Sowjetagent gewesen sein kann, als den man ihn darstellt.