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Ausgehend von einer kurzen Kritik an Winnicotts Begriffen des wahren und falschen Selbst führt der Autor die Begriffe des verrückten und gesunden Selbst ein. Anhand einiger Fallvignetten beschreibt Gedo seine Erfahrungen mit Analysandinnen und Analysanden, die neben einer unauffälligen Persönlichkeitsorganisation ein psychotisches Selbst enthüllten und deren größenwahnsinnige Überzeugungen sich als nicht beeinflußbar erwiesen. Die Resistenz dieses psychotischen Teil-Selbst geht nach Gedo auf frühkindliche Erfahrungen und Phantasien zurück, die ursprünglich nicht symbolisiert werden konnten, sondern von der Entwicklung des gesunden Selbst abgespalten werden mußten und somit zu einem unhinterfragbaren Teil der Selbstdefinition wurden.