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Das Internet als Netzwerk ähnelt einem internationalen Schienennetz, das von verschiedenen Anbietern aufgebaut und von noch unterschiedlicheren Dienstanbietern genutzt wird. Ingesamt stellt es eine Sammlung von Informations- und Kommunikationsdiensten dar. Inzwischen bieten neben den Universitäten auch kommerzielle Dienste (CompuServe; T-Online etc.) Zugangsmöglichkeiten ins Internet an, so daß Anfang 1996 die Teilnehmer/innenzahl auf weltweit 54 Millionen Menschen geschätzt wird. Unbestreitbar ist, daß Netzwerke wie das Internet Zugriff auf immense Ansammlungen geschriebener, visueller und gesprochener Information geben können. Auf der funktionalen Ebene erlauben netzwerkunterstützte Information und Kommunikation, daß z.B. Bibliotheks- bzw. Literaturrecherchen direkt am eigenen Rechner durchgeführt werden können, Literaturbestellungen online möglich werden, der Briefverkehr beschleunigt wird und insgesamt Ergebnisse, Erkenntnisse und Meinungen in Diskussionsgruppen, Online-Konferenzen und Expertengesprächen mitgeteilt und ausgetauscht werden können.
Das Internet als ein Zeitgeist-Phänomen stellt auch die Psychoanalytiker/innen vor die Frage des persönlichen Zugangs; sei es in Form einer theoretischen Analyse oder auch — im direkteren Sinne — der funktionalen Nutzung (Laszig, 1997).
Einen Zugang zum Internet macht ein sogenanntes Modem möglich, das mit der Telefonleitung gekoppelt ist (eine leistungsstärkere, aber u.U. auch kostspieligere Alternative bietet das digitale ISDN-Telefonnetz). Als private Anwender/innen besteht die Möglichkeit über die kommerziellen Anbieterfirmen (wie z.B. CompuServe; AOL, T-Online etc.), gegen eine monatliche Grundgebühr sowie Nutzungsgebühren auf Stundenbasis, einen Zugang ins Internet zu bekommen.1 Für Studierende,