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Der Autor geht vom Primat des Ökonomischen in allen Lebensbereichen aus und weist in einem ersten Schritt nach, daß dies auch für die psychoanalytische Praxis Gültigkeit hat. In diesem Zusammenhang untersucht er die konkreten ökonomischen Rahmenbedingungen der psychoanalytischen Praxis im Hinblick auf die Notwendigkeit, Zweckmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit einer psychoanalytischen Behandlung. Anschließend wendet Harsch sich der Frage zu, wie ökonomische Motive und ökonomisches Verhalten aus psychoanalytischer Perspektive verstanden werden können. Er geht davon aus, daß die ökonomischen Bedürfnisse des Menschen grundsätzlich unbegrenzt seien, weil durch den Konsum auch die unbegrenzten Bedürfnisse und Wünsche des infantilen Narzißmus befriedigt werden sollen. Die unbewußte Basis eines jeden Waren-Geld-Verhältnisses mit seiner Nutzen- und Lustmaximierung, so argumentiert der Autor, sei rückführbar auf das MutterKind-Verhältnis und den infantilen Milch-Kot-Tausch, demzufolge das Kind mithilfe seines magischen Geldkots als Tauschmittel alle Gaben der Mutter im Überfluß erhalten könne.