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Der Autor problematisiert die formalen Aspekte der psychoanalytischen Ausbildung. Mit Witz und Ironie zeigt er in dreißig Anweisungen Maßnahmen auf, die psychoanalytische Institute weltweit ergreifen sollten (falls sie diese nicht bereits praktizierten), damit das kreative Schaffen der Ausbildungskandidaten gehemmt oder auch gänzlich verhindert werde. Kernberg bezieht sich dabei unter anderem auf die Publikationsaktivitäten und die klinische Praxis im engeren Sinne, die repetitive Lehre bestimmter Freudscher Schriften und die eingeschränkte Berücksichtigung der angewandten Psychoanalyse, auf die zu absolvierenden Curricula wie schließlich auch auf die ausgeprägten hierarchisierten Beziehungen innerhalb des psychoanalytischen Lehrkörpers.