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Seit drei Jahren veranstaltet das Ständige Forschungskommittee der IPA Treffen, deren Ziel es ist, psychoanalytisch orientierte Forschung weltweit zu koordinieren, Verbindungen zwischen Forschungsgruppen zu vermitteln und so gegenseitige Konsultationen zu unterstützen. Ein Anstoß hierzu ergibt sich aus dem Druck, dem psychoanalytische Forscher vor allem in Nordamerika, jedoch auch in Europa ausgesetzt sind, wo die Psychoanalyse sich an Universitäten und Forschungseinrichtungen zunehmend schwerer behaupten kann. Die Herausgeber des »International Journal of Psycho-Analysis« haben eine eigene Rubrik eingerichtet, innerhalb deren Originalarbeiten aus empirischen Untersuchungen, die sich auf psychoanalytische Theoriebildung beziehen, veröffentlicht werden sollen.
Das Trainingsprogramm des Forschungskomitees zielt darauf ab, bei den teilnehmenden Psychoanalytikern Methoden und Strategien systematischer und programmatischer Grundlagenforschung zu vertiefen und sich gegenseitig Hilfe und Unterstützung zu vermitteln. Zentrale Punkte waren daher die Organisation des Informationsaustausches über regelmäßige Treffen, die Weitergabe von Informationen an psychoanalytische Ausbildungsinstitute, ein Informationsnetzwerk über das Internet (eingerichtet von der Abteilung für Psychotherapie der Universität Ulm) und die Einrichtung von Vortragsforen auf den Internationalen Psychoanalytischen Kongressen. Das Trainigsprogramm selbst besteht aus Vorträgen führender psychoanalytischer Forscher und der fellows, die ihre eigenen empirischen Forschungsarbeiten präsentieren und zur Diskussion stellen.
Wie auch die Mitglieder der Fakultät, gruppierten sich die Vorträge der Teilnehmer des dritten Treffens aus den beiden großen Bereichen Psychotherapieforschung und Entwicklungspsychologie. Die Suche nach geeigneten Instrumenten, Skalen, Meßmethoden, Quantifizierungsmöglichkeiten und die Überprüfung der Adäquatheit der Theoriebezüge bildeten naturgemäß wiederkehrende Gesprächsinhalte. Daran zeigte