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Obwohl die Metapher die klinische Arbeit und Theorie der Psychoanalyse in vielfacher Weise dominiert, wird sie selbst nur selten zum Gegenstand der Analyse und bleibt ihre Rolle weitgehend unbemerkt. Unter Hinweis auf die kognitive Linguistik analysiert der Autor die Metapher als wichtiges Moment der Behandlungspraxis. Er unterscheidet zwischen manifesten und konzeptuellen Metaphern und zeigt, daß die psychoanalytische Deutungsarbeit als Metaphernwechsel konzipierbar ist, das heißt, daß die Deutung eine neue Metapher ins Spiel bringt und damit auch neue Handlungsräume erschlossen werden können. Anhand mehrerer klinischer Fallbeispiele expliziert der Autor seine Hypothesen auf anschauliche Weise.