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Trotz der Bemühungen um eine Integration von klassischer Medizin und Psychosomatik wird das Gesundheitswesen im wesentlichen von der klassischen Medizin getragen. Anhand eines Modells bzw. einer Metapher, der »Trivial-Maschine« und der »Nicht-Trivial-Maschine«, versucht Buchinger das Dilemma zwischen klassischer und psychosomatischer Medizin zu erläutern. Mit Hilfe dieses Modells gelingt es ihm, die These zu untermauern, der zufolge nicht die psychosomatische Medizin in die klinische Medizin zu integrieren sei, sondern die psychosomatische Medizin die allgemeineren Grundlagen jeglicher Behandlung von Krankheit bereithalte (womit jedoch nicht gemeint ist, daß umgekehrt die klinische Medizin real in die psychosomatische Medizin integrierbar sei). Buchinger spricht von der »Expertise des Nichtwissens«, die der psychosomatische Mediziner vertrete. Als Experte des Nicht-Wissens könne er den Beziehungsraum erweitern und dem Patienten helfen, sein je eigenes »Wissen« hervorzubringen und auf diese Weise zu lernen, sich »gesünder« zu bewegen.