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In diesem durchaus provokativ gemeinten Beitrag plädiert der Autor nachdrücklich für Psychoanalyse als eine primär analytische Methode, die den »freien Assoziationen« ihr Eigengewicht beläßt. In diesem Sinne ist sie keine Hermeneutik, setzt diese doch einen vorgängigen Verstehenscode voraus. Allerdings erfolgt der Umschlag in eine stärker synthetisch orientierte Sicht sehr früh bereits bei Freud selbst: In der Symbolik und Typizität (z. B. von Träumen) und weitergehend in den großen »Komplexen« findet sie ihren Niederschlag. Mit dieser Kritik an einer spezifisch hermeneutischen Sicht der Psychoanalyse ist jedoch die Frage der Hermeneutik allgemein nicht gelöst: für Laplanche muß diese im Zusammenhang der Problematik der Aufnahme der Botschaft des Anderen geklärt werden.