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In den letzten Jahren wurden vor allem in den USA »neue Allianzen« zwischen der Psychoanalyse und der Kognitionswissenschaft bzw. der Künstliche-Intelligenz-Forschung gesehen. In der vorliegenden Arbeit wird untersucht, ob diese Disziplinen genügend Gemeinsamkeiten in ihren Problemstellungen und Lösungsmodellen aufweisen, um solche Allianzen eingehen zu können. Eingehend diskutiert werden vor allem der Status des sogenannten intentionalen Diskurses in Psychoanalyse und Kognitionswissenschaft und die Frage der Sprachlichkeit unbewußter Geistestätigkeit. Dabei zeigen sich Gemeinsamkeiten, aber auch tiefgehende Differenzen vor allem in den Lösungsmodellen der Disziplinen. Die Möglichkeit einer Allianz erscheint am Ende realistisch, wenn auch beide Disziplinen - vor allem aber die Psychoanalyse - durch einen solchen Zusammenschluß einem nicht unerheblichen Wandel unterworfen würden.