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Der Autor berichtet über das Forschungsvorhaben einer von ihm geleiteten New Yorker Arbeitsgruppe, mittels der Methode der klinisch-anatomischen Korrelation neurologische Schädigungen (hier speziell der ventromesialen - bzw. in anderer Terminologie: der mediobasalen Frontalhirnregion) korrelativ mit den in einem psychoanalytischen Untersuchungssetting erhobenen Befunden in Beziehung zu setzen und über diesen »neuro-psychoanalytischen« Ansatz das neuronale Substrat der von der Psychoanalyse beschriebenen metapsychologischen Funktionen und Prozesse zu erschließen. Das Vorgehen wird an vier klinischen Fallbeispielen veranschaulicht und die Hypothese entwickelt, daß die ventromesiale Frontalhirnregion vermutlich für den metapsychologischen Vorgang der Bindung von Erregungen (und damit der Konstituierung von Sekundärprozessen unter Hemmung des Primärprozesses) zuständig ist.