You do not currently have permission to view the full text for this document. Please sign in to an account with an active subscription or contact support.
In dieser klinischen Arbeit zeigt der Autor, wie in der Gegenübertragung des Analytikers Übertragungsdeutungen möglich werden. Am unbewußten Zusammenspiel von Analytiker und Analysand entsteht das dritte Subjekt, »der intersubjektive analytische Dritte«. Unter Zuhilfenahme von Träumereien, unaufdringlichen Gedanken und Empfindungen bringt der Analytiker spezifische verbal symbolisierte Bedeutungen hervor, die er schließlich im Deutungsprozeß verwertet. Dabei ist für Ogden die Analyse von Lebendigem und Totem in der Übertragung-Gegenübertragungsbeziehung zum Verständnis der inneren Konflikte des Analysanden von zentraler Relevanz. Der Autor veranschaulicht sein analytisches Vorgehen eindrücklich anhand von vier Fallbeispielen und gibt damit gleichzeitig Einblick in die Klinik kleinianischer Prägung.