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»… das lax Gesagte ist schlecht gedacht.«
Wenn die Arbeitsgemeinschaft »Psychoanalyse und Kultur« in der 1910 gegründeten und noch immer - wie der Name bezeugt - im Lande ansässigen »Deutschen Psychoanalytischen Gesellschaft e. V. (DPG)« unter dem Titel »Psychoanalyse im Exil« am 24. und 25. Oktober 1998 zu einer Tagung nach Frankfurt am Main einlädt, darf eine interessierte OUffentlichkeit auch jenseits der therapeutischen Spezialistengruppe gespannt sein, was sich hinter dem Paradox dieser Ankündigung verbirgt. Der Vorsitzende des Dachverbandes, Herr Prof. Dr. disc. pol. Jürgen Körner, und der Leiter der Arbeitsgruppe, Herr Dr. med. Günther Schmidt, zeichnen verantwortlich für eine kurze, dem Programm vorangestellte Einführung in die Thematik, die hier, ganz in der Tradition meines werten Namensvetters Karl, in ihren drei Hauptpassagen zitiert zu werden verdient:
»Am 5.5.1938, also vor etwa 60 Jahren, wurde Sigmund Freud aus Wien vertrieben. Um dem Terror der Nationalsozialisten zu entfliehen, mußte er wider Willen jenes Schicksal auf sich nehmen, zu dem auch viele andere jüdische Psychoanalytikerinnen und Psychoanalytiker in Berlin und in ganz Deutschland gezwungen worden waren und das zum Ausbluten der Psychoanalyse in Deutschland geführt hatte: Exil.
Das Datum des 5.5.1938, das in besonders markanter Weise für die Vertreibung zahlreicher Kolleginnen und Kollegen - viele Mitglieder der Deutschen Psychoanalytischen Gesellschaft - steht, ist für die DPG Anlaß zu einer Tagung, auf der die vielfältigen Aspekte der »Psychoanalyse im Exil« referiert und diskutiert werden sollen. Wir werden den verzweigten Fluchtwegen ins erzwungene Exil nachgehen, uns die unendlichen administrativen und persönlichen Schwierigkeiten vor Augen führen, welche die Exilsuchenden zu überwinden hatten, die Belastungen für die aufnehmenden Kollegen und Fachgesellschaften nachempfinden und auch die Frage nach dem Wissenstransfer und seinen Folgen aufwerfen.
Die Referenten haben sich mi