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Julia Kristeva schrieb Die Revolution der poetischen Sprache (Frankfurt/M. 1978, Original: La révolution du langage poétique, Paris 1974) im Anschluß an die 68er Unruhen und im Kontext ihres politischen Engagements maoistisch-kommunistischer Tendenz. Damals verband sie mit der Möglichkeit des sprechenden Subjekts, im poetischen Sprachgebrauch oder in der analytischen Therapie zum vorsprachlichmütterlichen Raum des Semiotischen Zugang zu haben, die Hoffnung auf eine revolutionäre Veränderung der Gesellschaft. (Im Unterschied zum Symbolischem, dem sinnvollen Moment von - sprachlichen, visuellen, akustischen - Zeichen, betrifft das Semiotische triebhaft-körperliche Aspekte der Sprache, die sich in Rhythmus, Intonation,