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Die Psyche beginnt den neuen Jahrgang mit einer neuen Rubrik: der Internationalen Zeitschriftenschau. In lockerer Folge, aber doch kontinuierlich sollen ausländische psychoanalytische Organe vorgestellt werden. Der Art der Darstellung ist dabei kein fester Rahmen vorgegeben: Stärker historisch oder kulturell orientierte Beiträge zur Zeitschriftenlandschaft eines Landes wird es ebenso geben wie Beiträge zu einzelnen Zeitschriften oder auch Themenheften. Im Vordergrund steht die Bedeutung der Zeitschrift(en) oder des Themas für den psychoanalytischen Diskurs im jeweiligen Land oder Kulturkreis und zugleich Nähe wie Ferne zur einheimischen Diskussion. Angestrebt wird dabei nicht, Differenzen aufzuheben oder zu verschleiern — im Gegenteil: Ausländische Stimmen einzufangen, ihnen in der Psyche Gehör zu verschaffen, kann nur heißen, den Blick zu schärfen für die vielfach bedrohten, aber immer wieder neu sich behauptenden Grundeigenschaften der psychoanalytischen Theorie und Praxis: schöpferische Kraft, Spannbreite und Lebendigkeit — weltweit.
Ein erster Blick geht nach Frankreich, zur Revue Française de Psychanalyse. Diese zeichnet sich in der seit den Spaltungen der Lacan-Schule von Turbulenzen heimgesuchten und in stetem Wandel begriffenen psychoanalytischen Presselandschaft Frankreichs (gegenwärtig ca. 33 Zeitschriften) durch Konstanz aus: 1927 gegründet, ist sie seit Anbeginn offizielles Organ der Pariser Psychoanalytischen Gesellschaft. Die Revue Française de Psychanalyse erscheint vierteljährlich, jeweils in einem thematischen Zusammenhang; hinzukommt jährlich ein Sonderheft, das den Jahreskongressen gewidmet ist.
Revue Française de Psychanalyse
187, rue Saint-Jacques
F-75005 Paris
Tel.: 0033-1-46 34 74 36
Die Redaktion