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Die Arbeit ist dem Verhältnis von Selbstmodellen und Selbstaffekten im Schlaftraum gewidmet. Zunächst geht es um die Klärung des »Selbst«. Einen ersten Einstieg dazu bieten literarische und philosophische Theorien. Im Zuge dieser Überlegungen gerät der Traum als simulative Mikrowelt in den Blick. Durch das Studium der möglichen Prozesse in den Mikrowelten läßt sich eine differenzierte Theorie des Selbst entwickeln. Mangelhaft sind »poetische« Theorien jedoch insofern, als sie Selbstaffekte immer schon als Selbsterleben fassen. Ein zentraler Abschnitt gilt der Darstellung der Struktur »kognitiver Elemente«, d. h. Vorstellungsentitäten bzw. Modellen, die den Charakter von Prozeßsystemen haben. Es werden deren intrinsiche und extrinsische Eigenschaften spezifiziert. Die abschließende Zusammenfassung vergegenwärtigt das sich aus der zugrundeliegenden Traumtheorie ergebende Geschehen, Traumorganisation und Traumsituation, und gibt eine Gruppierung der Selbstaffekte wieder. Über die gegenständliche Ebene (über das Verhältnis von Selbstmodellen und Selbstaffekten im Traum) hinaus ist Thema der Arbeit aber auch die selbstreflexive bzw. selbstreferentielle Frage: Wie wird angemessen über Traumerzählen erzählt?