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Verschiedene Arten der Eßstörung bilden einen sehr gewichtigen Anteil der psychiatrischen, psychotherapeutischen und medizinischen Praxis. Wenn ich meine eigene Praxis überblicke, sind es vielleicht ein Drittel der Fälle. Diese reichen von »gewöhnlicher« Adipositas und übersteigerter Besorgnis über mögliches Zunehmen bei markanter, obwohl nicht anorektischer Magerkeit bis zu den Kernformen von Bulimie und Anorexie und deren Mischformen. Es sind diese letzteren, die Kernformen und Mischformen, die in diesem »schulübergreifenden, integrativen« Sammelband von Experten in Psychodynamik, Familiendynamik, kognitiver Verhaltenstherapie und Ernährungswissenschaft in souveräner und für jeden Praktiker hilfreicher Weise abgehandelt werden. Jedes der Kapitel ist mit guten diagrammatischen Übersichten und Zusammenfassungen versehen, was die Erfassung des Wesentlichsten sehr befördert.
Obwohl mir die letzteren beiden Gebiete wenig vertraut sind, fand ich auch sie sehr aufschlußreich, und sie boten mir neue Einsichten, namentlich die von Pudel genau dargelegte Bedeutung und praktischen Gebrauch des »body mass index« (Quetelets-Index: