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Ernest Jones zufolge hatte Sándor Ferenczis geistige Entwicklung schon vor seiner tödlichen Erkankung an perniziöser Anämie pathologische Züge angenommen. Anhand wenig bekannter Dokumente zeigt der Autor, daß die von Jones vor allem im dritten Band seiner Freud-Biographie verbreitete Version von Ferenczis Geisteskrankheit schon bald nach Erscheinen eindeutig widerlegt, aber dennoch nicht korrigiert wurde. Zum Verständnis dieser irritierenden Tatsache entwickelt der Autor die Überlegung, daß der Mythos von Ferenczis geistigem Verfall die Ideen eines Dissidenten unterschlagen helfen sollte, um auf diese Weise als Freuds zukünftige Erben die Psychoanalyse geschlossen nach innen und außen vertreten zu können.