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Ein Buch mit diesem Titel wird nur relativ wenig psychoanalytische Kollegen interessieren. Die Lesezeit reicht oft kaum für die Literatur aus dem engeren Fachgebiet. Gelegentlich mag das Interesse für Bewegung und Körper bei der Behandlung schwer zugänglicher Patienten erwachen, für die vielleicht etwas »ganz anderes« gut sein könnte — oder auch bei eigenen Rückenschmerzen.
Nun hat das Interesse für nonverbale Phänomene beim Patienten (Körperbewegung, Mimik, Gestik, Sprechweise, Atmung etc.) in der analytischen Psychotherapie in den letzten Jahren zugenommen, und es gibt Publikationen (z. B. Heisterkamp, ; Geißler, ), die recht nützliche Hinweise für die Beachtung dieser nonverbalen Anteile geben. Das kann u. a. gerade für die Behandlung von Patienten mit frühen Störungen nützlich sein. Solche Ratschläge können vom Analytiker angewendet werden, ohne daß er das ihm gewohnte Setting ändern muß, besonders, wenn es sich um eine analytische Psychotherapie im Gegenübersitzen handelt.
Eva Weißmann stellt die nonverbalen Anteile der Kommunikation, besonders die Bewegung, in den Mittelpunkt ihrer therapeutischen Arbeit. Dabei will sie wesentliche Annahmen der Psychoanalyse integrieren, z. B. die unbewußter Prozesse und die Beachtung von Übertragung und Gegenübertragung in einer sich entfaltenden Eigendynamik des Patienten.
Aus ihrer Arbeit als Tänzerin (sie entwirft und tanzt eigene Stücke in ihrem kleinen Tanztheater) ist der Autorin die Arbeit mit der Bewegung vertraut. Sie hat bereits früh eine Tanzausbildung gemacht, war nach dem Studium als Gymnasiallehrerin tätig. Später unterzog sie sich einer Psychoanalyse bei einem Mitglied der IPA; es folgte eine Ausbildung in der Feldenkrais-Methode. (Eine reguläre psychoanalytische Ausbildung für »Laien« war in dieser Zeit nicht möglich.)
Weißmann hat sich im Feld der Psychoanalyse theoretisch und klinisch umfassend orientiert. Ausgehend von objekt- und selbstpsychologischen Auffassungen, möchte sie Elemente der Säuglingsforschung, d