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In einer kurzen theoretischen Einleitung diskutiert die Autorin zunächst verschiedene Hypothesen der Gegenübertragung und reflektiert deren theoretische Verankerung und technisch-praktischen Gebrauch. Sie erinnertan Rackers doppelten Gegenübertragungsentwurf aus den vierziger und fünfziger Jahren und zeigt, daß dieser in den achtziger Jahren von Vertretern der Konzeption des Gegenübertragungsenactments aufgegriffen und weiterentwickelt wurde. In der anschließenden ausführlichen Falldarstellung schildert Zeul die Analyse mit einer Patientin unter dem Aspekt der konkordanten und komplementären Identifizierung, der projektiven Idenfizierung und des Enactments, wobei sie zentrale Momente des Zusammenspiels zwischen sich und der Analysandin herausarbeitet.