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Die Autorin unternimmt den Versuch, zwei Neuerungen in der Psychoanalyse miteinander zu verbinden: erstens die veränderte Behandlungstechnik, die die Gegenübertragung des Analytikers und die Intersubjektivität in den Mittelpunkt des analytischen Geschehens rückt, und zweitens die »revolutionären Neuschöpfungen der psychoanalytischen Theorie« in bezug auf die Psychologie der Frau, die die Bedeutung der primären Feminität für die weibliche Entwicklung hervorheben. Nach einen Überblick über neuere Ergebnisse zur primären Feminität arbeitet Sellschopp am Beispiel dreier Fallvignetten und unter Berücksichtigung der neuen Sichtweise der Frau geschlechtsdifferente Übertragungs- und Gegenübertragungsprozesse heraus.