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Patienten mit schweren Trennungstraumen im ersten Lebensjahr aktivieren häufig bereits in den ersten Behandlungsstunden Bruchstücke ihrer Traumareaktion. Sie wehren die erwartete Retraumatisierung durch Fluchtreaktion aus der Analyse ab. Am Fallmaterial zeigt die Autorin, wie ihr frühes Angebot der Konstruktion eines inneren Zusammenhangs zwischen den Abbruchdrohungen und dem frühen Trauma Vertrauen in die analytische Beziehung schafft. Im weiteren Behandlungsverlauf kommt es durch vertieftes affektives Erleben der Traumareaktion in Gegenübertragung und Übertragung zunehmend zur Formierung bildhafter und wortsprachlicher, d. h. symbolischer Repräsentation. Dabei wird die Neubildung von Repräsentanzen (eines schützenden mütterlichen Objekts sowie eines veränderten kindlichen Selbst) erreicht. Somit wird die Traumareaktion zunehmend assoziativ im Rahmen neurosenpsychoanalytischer Behandlungstechnik als ödipale Konfliktabwehr bearbeitbar. Die Behandlung führt im Ergebnis zu einer Transformation des Traumas durch schrittweise Veränderung seiner innerseelischen Repräsentation.