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In diesem Beitrag faßt der Autor noch einmal seine von Freuds zentralen Überlegungen von ausgehende, aber sich davon und vor allem von späterenmetapsychologischen Annahmen Freuds auch absetzende Konzeption des Unbewußten zusammen. Für sie ist wesentlich die Bindung des Begriffs des Unbewußten an den Verdrängungsvorgang. Anhand von fünf Fragestellungen: dem Realismus des Unbewußten, dem »Übersetzungsmodell« der Verdrängung, den Merkmalen des Unbewußten und deren Erklärung von der Verdrängung aus, dem Unbewußten im Leben und in der Kur, schließlich dem Verhältnis von Unbewußtem und Metaphysik, plädiert der Autor zugleich für eine die beispiellose Neuheit der Freudschen Theorie und Methode bewahrende Auffassung von Psychoanalyse.