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Der Autor läßt uns teilnehmen an der Entstehung eines Gedichts, seines eigenen: er formuliert anhand von Annahmen aus der kognitiven Psychologie und der Psychoanalyse Voraussetzungen jenes kreativen Prozesses, der in Gedichtschreiben ebenso münden kann wie in Träumen. In Gedichten wie Träumen sind Phantasien, Assoziationen und Gedanken verdichtet, als solche sind sie kognitiv-affektive Mikrowelten: der Autor erläutert, welche Eingang in sein Gedicht gefunden haben und warum. Auch die Frage der Ästhetisierung wird berührt, sie scheint mit der Hoffnung auf Unvergänglichkeit verbunden zu sein, zumindest mit der des Lesers als Container liebevollen Aufnahme und des inneren Nachvollzugs.