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Die deutsch- und englischsprachigen psychoanalytischen Publikationen zur Manie zeigen, daß schon frühzeitig versucht wurde, die manische Symptomatik, insbesondere das Entstehen der Hochstimmung, psychodynamisch zu verstehen. Die Autoren unternehmen es, die bisherigen psychodynamischen Hypothesen unter fünf Gesichtspunkten zusammenzufassen, wobei sich zeigt, daß Wohlgefühl, das sich zur Hochstimmung steigern kann, nur in seinem Extrem ein krankhaftes Zeichen ist, sonst aber ein erstrebenswerter Zustand. Der Manieerkrankung und diesen Formen der Stimmungsmodulation liegen ähnliche unbewußte psychodynamische Prozesse zugrunde. Die Autoren machen deutlich, daß Maniker ihre Symptome als Stimmungsmodulatoren nutzen, um die Hochstimmung — ggf. gegen eine aufkommende Depression — zu stabilisieren oder das bestehende Hochgefühl zu steigern: eine Einsicht von therapeutischer Relevanz.