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Die psychische Strukturierung erfolgt nach Chasseguet-Smirgels Auffassung mit Hilfe unbewußter Imagines von Vater und Mutter, die die Trennung der präödipalen mütterlichen Welt von der ödipalen Welt des Vaters ermöglicht. Sowohl in ihrer Interpretation der Beziehung zwischen Elternimagines und realen Eltern wie auch in der fehlenden Unterscheidung von phantasiertem und realem Geschehen tritt bei Chasseguet-Smirgel eine Verschränkung beider zutage. Als einen der Gründe hierfür sieht die Autorin die Tendenz zu einer Dichotomisierung des psychischen Apparates, in dem ein Ich fehlt, das Es und Über-Ich versöhnen könnte.