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Die Autorin beabsichtigt mit ihrer wissenschaftshistorischen Studie als »Portrait einer Profession«, Sicht- und Unsichtbarkeit, Kreativität und Einfluß von Frauen in der psychoanalyischen Bewegung zu veranschaulichen und die Frage zu erhellen, warum gerade die Wiener Psychoanalytische Vereinigung zwischen 1902-1938 einen im Vergleich zu anderen internationalen Vereinigungen besonders hohen Anteil an Frauen zu verzeichnen hatte. Anhand empirischer Forschungsergebnisse verweist Mühlleitner auf die familiären, religiösen und professionellen Hintergründe der Wienerinnen, sie beleuchtet des weiteren die weiblichen Karrieremuster in der psychoanalytischen Bewegung, untersucht den Einfluß von Frauen auf Theorie und Praxis, ihre wissenschaftliche Produktivität sowie die Machtstrukturen und Hierarchien innerhalb der Wiener Vereinigung.