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Die folgende Umschau ist, anders als in der PSYCHE sonst gewohnt, weder national noch auf eine bestimmte Zeitschrift, sondern inhaltlich ausgerichtet. Ihr Themenfeld ist die Psychoanalysegeschichte. Es umfaßt, wie wir es ansetzen, das Leben und Werk von Freud sowie das seiner unmittelbaren Schüler und deren Nachfolger im Rahmen der von Freud gestifteten Organisation. Arbeiten über »Dissidenten« wurden nur aufgenommen, wenn sie die Zeit vor dem »Bruch« oder diesen selbst berücksichtigen. Obwohl eine solche Herauslösung der IPV-Psychoanalyse aus dem breiteren Feld der Psychotherapie oder der Schulen, die sich »psychoanalytisch« nennen, unter manchen Aspekten fragwürdig ist, erschien sie uns aus pragmatischen Gründen geboten. »Historisch« heißt für unsere Zwecke der Zeitraum bis Mitte des 20. Jahrhunderts. Texte, die in einer deutschen Fassung vorliegen, blieben außer Betracht. Desgleichen Nachrufe. Unserem Bereich haben wir Aufsätze zugerechnet, die mit historiographischer Distanz verfahren, nicht aber solche, die Historisches im wesentlichen als Ausgangspunkt oder Illustration für aktuelle Überlegungen, ob klinischer, theoretischer oder organisatorischer Natur, verwenden. Alle Abgrenzungen wurden locker gehandhabt und Zweifelsfälle, wo wir vielleicht einen Beitrag zu viel oder zu wenig einbeziehen, in Kauf genommen.
Vollständigkeit war bei unserem Unternehmen von vornherein nicht zu erreichen. Wir haben 32 Zeitschriften ausgewertet, von denen 15 mindestens einen Beitrag lieferten. Insgesamt sind 82 Titel zusammengekommen, was für die Blüte eines seit Jahren schon expandierenden Feldes spricht. Am ergiebigsten waren folgende Organe: International Journal of Psycho-Analysis (14 Beiträge), Psychoanalysis and History (13), International Forum of Psychoanalysis (8), History of Psychiatry und American Journal of Psychoanalysis (je 5). Bei Psychoanalytic Review (13) und Journal of Analytical Psychology (7) geben die relativ hohen Zahlen nicht zu erkennen, daß sie sich in bei