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Die Traumarbeitsmechanismen lassen sich, so die These des Autors, auf ein psychisches Wechselspiel von Zerlegung und Wiederzusammenfügen zurückführen. Der Autor verfolgt zunächst, abgestützt durch reizstimulierende Experimente im Schlaflabor, Zerfallsvorgänge bzw. Dissoziation im Fall des Traums. Er belegt, daß neben der Fragmentierung auch Sperrung (der konzisen Bedeutung) und Sequenzialisierung als Traumarbeitsmechanismen zu bezeichnen sind. Mit der Dissoziierung zwingend einher geht die Reassoziierung, d. h. das Wiederzusammenfügen der Fragmente zu einem Ganzen. Dissoziierung und Reassoziierung sind dem Autor zufolge Operationen des Vorbewußten und des Unbewußten. Diese Befunde werden ansatzweise auch auf Erinnern und Gedächtnis ausgedehnt. Der Rückgriff auf Maurice Halbwachs soll die These stützen, daß die Außenwelt einen aktuell notwendigen Reassoziierungsfaktor darstellt, der Erinnern erst möglich macht.