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Getreu — nicht nur — ihrer Auffassung, wonach Traumdeutung, will sie zum latenten Gedanken vordringen, großer aggressiver Anstrengungen bedarf, folgt die Autorin den Mäandern des verdrängten, entstellten Wunsches eines homosexuellen Patienten, wobei sie auf die klassische Methodik der Traumdeutung ebenso zurückgreift wie auf sprachlich-linguistische Überlegungen, mythologische und literarische Schilderungen heranzieht und Sprachspiele nachzeichnet, um am Ende einer einprägsamen Rekonstruktion der Arbeit des Unbewußten bei ihrem Patienten wie bei ihr selbst einer zentralen homosexuellen Phantasie und deren Folgen auf die Spur zu kommen: der analen Kastration des Geliebten.