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In dieser Arbeit wird der historische Bogen gespannt von Freuds frühen Annahmen zu Trauma und Verführungstheorie über Ferenczis Neuerungen und den traumarelevanten Ergebnissen der Säuglingsforschung bis zu den neueren Überlegungen im Zusammenhang mit Erkenntnissen zu Verführung im Kindesalter, vor allem aber in Verbindung mit der Behandlung von Holocaust-Überlebenden und deren Nachkommen. Die Behandlung von Holocaust-Überlebenden erzwang, die Traumatheorie für diese extreme traumatische Erfahrung neu zu konzeptualisieren. Der Autor zeigt, wie sich in der Psychoanalyse unterschiedliche Traumatheorien auf der Basis zweier Modellvorstellungen entwickelten: der psychoökonomischen und der objektbeziehungstheoretischen. Beide Modelle sind notwendig, um das Trauma angemessen zu begreifen.