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Bruch und Verlust charakterisieren das Leben eines schwer traumatisierten Menschen besonders dann, wenn er im Exil lebt. Er wird auch die therapeutische Begegnung aus Angst vor dem Wiedererleben und einer erneuten Traumatisierung oft als bedrohlich erfahren und in seiner Fähigkeit, eine vertrauensvolle Beziehung aufzubauen, eingeschränkt sein. In seiner Arbeit stellt Sverre Varvin die aus dem Trauma resultierende Störung der Mentalisierung in den Mittelpunkt und versucht unter Einbeziehung von Fallvignetten, Ansätze zur Behandlung dieser Patienten zu entwickeln. Besondere Bedeutung kommt dabei dem Setting zu, in dem unzureichend symbolisierte Erfahrungen in einem Prozeß der Historisierung kontextualisiert werden können.