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Der Autor zeichnet, auf der Grundlage einer eingehenden Lektüre der Fenichel-Rundbriefe, in großen Linien den Denk- und teilweise biographischen Weg nach, den Fenichel zwischen 1934, dem Beginn der Briefe, und 1945, als er den Umlauf einstellte, erst innerhalb der europäischen Emigration, dann, ab 1938, in den USA zurücklegte bzw. zurücklegen mußte. Der Autor würdigt dabei die Rundbriefe als Materialisierung des grandiosen Versuchs von Fenichel, Psychoanalyse, Soziologie und Geschichte (sowie weitere Menschenwissenschaften) zusammenzubringen. Der Exkurs zu Elias und Fenichel belegt die einstige sachliche Nähe zwischen den beiden Vertretern einer »soziologischen Psychoanalyse« bzw. »psychoanalytischen Soziologie«.