You do not currently have permission to view the full text for this document. Please sign in to an account with an active subscription or contact support.
Das Journal of the American Psychoanalytic Association wurde 1954 als Zeitschrift der Amerikanischen Psychoanalytischen Vereinigung (APA) gegründet und 20 Jahre lang von John Frosch herausgegeben. Ihm folgten Harold P. Blum, Ted Shapiro und ab 1994 Arnold Richards. Auch das JAPA ist im Internet unter apsa.org vertreten, und im sogenannten Netcast besteht die Möglichkeit, sich über Arbeiten via e-mail auszutauschen.
Das fast 500 Seiten umfassende, vierte und letzte Heft des Jahres 1999, aus gegebenem Anlaß betitelt mit Between the Millennia: Freud and Psychoanalysis, enthält neben dem Editorial von Arnold Richards und einem Kommentar von Harold P. Blum Aufsätze über den wissenschaftstheoretischen Status der Psychoanalyse (Steven Reisner), empirische Belege für unbewußte Prozesse (Drew Westen), die Möglichkeit einer intraklinischen Überprüfung (Barry Opatow), den Stellenwert von Erinnerung und Rekonstruktion (Harold P. Blum), den Versuch, Brücken zwischen klassischer Triebpsychologie und moderner Gendertheorie zu schlagen (Leon Hoffman), die Regression als notwendiger klinischer Vorgang oder iatrogenes Phänomen (Panelbericht von Steven Goldberg), die Frage, wie zentral die Analyse der Aggression in der Psychoanalyse ist (Panelbericht von Michael H. Singer), Freuds Spaltung der jüdischen Kultur und Religion aufgrund der ambivalenten Beziehung zu seinem Vater (Janice R. Halpern), Freuds kryptofeministische Auffassungen (Arlene Kramer Richards), Freuds Abneigung gegen den Film (Bruce Sklarew), eine Neueinschätzung von Ferenczis Krankheit (Peter T. Hoffer und Axel Hoffer), das innovative Projekt der Berliner Poliklinik (Elizabeth Ann Danto), die ästhetische Illlusion, d. h. das Erleben des Inhalts eines Kunstwerkes als Realität (Leon Balter), eine psychoanalytische Betrachtung von John Sloans Aktstudien (Janice M. Coco) sowie einen umfangreichen Besprechungsteil über psychoanalytische Bücher.
Aus Platzgründen kann ich nur auf einige mir besonders bemerkenswe