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Im Rahmen der psychotherapeutisch behandelbaren Erkrankungen läßt sich klinisch die klassische Zwangsneurose von einer frühen Form des Anankasmus unterscheiden. Der Autor benennt einige Aspekte der Zwangserkrankung bei frühen Störungen. Mindestens fünf Merkmale lassen sich aus der Psychopathologie und Strukturdynamik der Ich-Störungen heraus entwickeln. Es erweist sich, daß dem Zwang auf niedrigem Strukturniveau keine primär pathologische, sondern eine »quasi-physiologische« und ich-erhaltende Aufgabe zukommt. Es zeigt sich zudem, daß eine »anankastische Residualsymptomatik« bei nahezu allen wichtigen strukturdynamischen und psychopathologischen Aspekten ich-struktureller Störungen nachweisbar ist. Damit kommt dem frühen Zwang eine zentrale Rolle im Verständnis dieser Störungsbilder zu.